Muttis Apfel-Crumble-Träumchen

Was ich an meiner Familie besonders liebe, ist die Tatsache, dass wir alle gerne kochen und backen. Fast alle Regale sind vollgestopft mit Büchern und Zeitschriften voller Rezepte und neuer Ideen, die ausprobiert werden wollen. Natürlich oft mit verschiedenen Präferenzen, aber dennoch vereint uns die Liebe zum guten Essen.

Schon als kleines Mädchen habe ich viel Zeit in der Küche verbracht, um mit meiner Mama zu backen und beim Kochen zu helfen so gut wie ich eben in dem Alter konnte. Es war immer eine schöne Art, gemeinsam Zeit zu verbringen und nebenbei Neues zu lernen.

So wie in jeder Familie gibt es einige wenige Rezepte, die schon seit Jahren zu bestimmten Anlässen auf unseren Tischen und in unseren hungrigen Bäuchen landen. Eins davon ist dieser Apfel-Crumble-Kuchen, den ich euch einfach nicht vorenthalten kann. Er ist einfach ein Träumchen und unfassbar lecker. Ich bin mir sicher, sobald ihr ihn probiert habt, wird er öfter bei euch gebacken und vielleicht sogar auch zum heiß geliebten Familienrezept werden, was ihr an andere weitergebt oder gemeinsam mit ihnen backt 🙂

 

Das Rezept ist perfekt für einen Kuchen in der Größe von 26 cm Durchmesser für eine größere Kaffeerunde oder einen kleinen süßen Kuchen mit 18 cm Durchmesser und 12 Muffins, die sich auch super als kleine Mitbringsel für die alt bekannte und inzwischen heiß geliebte Zuckerpause eignen.

 

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Für den Kuchen braucht ihr:

  • 125 g Butter, weich
  • 125 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 125 g saure Sahne (oder Quark oder Creme Fraîche)
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 3 größere Äpfel, ca 600-700 g, gerne etwas säuerlich wie zB Boskop, ein toller Winterapfel)

 

Für das eigentliche Crumble:

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  • 75 g Butter, geschmolzen
  • 75 g Mehl
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Zucker
  • 1-2 TL Zimt (je nachdem, wie gern ihr Zimt mögt)

 

 

 

An die Schüsseln, fertig und los:

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Zuerst schlagt ihr die Butter und den Zucker einige Minuten, bis die Masse hell und fluffig ist.

Dann kommt nacheinander je ein Ei dazu. 

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Dazu gebt ihr dann Vanille und Saure Sahne und verrührt alles kräftig.

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Wenn alles gut verrührt ist, siebt alle restlichen trockenen Zutaten (Speisestärke, Backpulver und Mehl) für den Teig und vermengt alles noch einmal einige Minuten.

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Nun werden die Äpfel zunächst geschält, halbiert und dann in schmale Scheiben geschnitten.

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Ganz vorsichtig dann die Apfelscheiben unter den Teig heben.

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Den jetzt schon unwiderstechlich leckeren Teig jetzt in die gefettete Kuchenform (und eventuell auch mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform) geben. Lasst aber noch Platz für das Crumble 🙂

Wenn ihr Muffinförmchen befüllt, könnt ihr am Besten vorher kurz mit einem Messer durch den Teig gehen, damit die Apfelscheiben etwas kleiner werden und sich der Teig besser in die Muffinförmchen einfüllen lässt.

Ansonsten füllt ruhig ordentlich rein. Durch das etwas schwerere Crumble geht der Kuchen nicht so hoch auf.

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Den Ofen könnt ihr jetzt schon einmal auf 180 °C Umluft vorheizen und euch dann um das Crumble kümmern.

Für das Crumble einfach nur alle Zutaten vermengen und auf den Kuchen geben. Ich mach das einfach immer mit den Fingern.

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Die Muffins brauchen ungefähr 20-25 Minuten, der Kuchen knapp 45-50 Minuten. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, deckt den Kuchen einfach mit etwas Alufolie ab.

Den Kuchen dann abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. (Ich hatte ihn für den nächsten Tag vorbereitet und über Nacht in der Form gelassen, wodurch am Rand ein paar unschöne Dellen entstanden sind. Also das nicht nachmachen 😉 )

Als winterliche Dekoration habe ich kleine Schokoladentannenbäumchen gemacht. Dafür einfach Salzstangen auf etwas Backpapier legen (wichtig,  denn so bekommt ihr sie später wieder gut ab) und mit geschmolzener Schokolade in Tannenform gebracht und dann mit kleinen Perlen und einer Schneeflocke aus Esspapier verziert. Die Schneeflocke gab es in einem Plätzchendeko-Set beim Lidl.

Die Schokolade muss komplett auskühlen, dann könnt ihr die Bäumchen vorsichtig vom Backpapier lösen und in den fertigen Kuchen stecken.

Dabei nur beachten, dass der Kuchen sehr saftig ist und so die Salzstangen-Baumstämme  nach einiger Zeit aufweichen.

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Ich wünsche euch guten Appetit und frohes Backen!

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