Ich war’s nicht…

Ich schwöre, das ist nicht mein Blut. Keine Ahnung, wo das herkommt.

Solche und andere Sätze gibt es ja in fast jedem Film zuhauf. Trotzdem werde ich nie müde mir Krimis, Thriller und Horrorfilme reinzuziehen. Und passend zum heutigen Halloween „Fest“ gibt es heute einen Horrorfilmmarathon, was auch sonst. Da ich wie schon mal erwähnt auch gerne Serien mag, habe ich mich heute von meinem Lieblingsserienkiller Dexter inspirieren lassen. Er ist Blutspurenanalytiker bei Tag und Serienkiller bei Nacht. Immerhin geht es nur den „Bösen“ an den Kragen, die dann auf Dexters Tisch landen. Naja, wenn es ihn entspannt. Ich bin ja tagsüber auch Studentin und backe als Ausgleich 😉 Aber ihn bitte nicht nachmachen 😀

Für den Blutmassakerkuchen braucht ihr eigentlich nicht wirklich abgefahrene Zutaten und könnt ihn noch (falls ihr Lust habt), noch flott für eure Halloweenparty heut abend zubereiten 🙂

Der Kuchen an sich ist ein sogenannter Red Velvet mit einer Frischkäse-Buttercreme.

Teig:

  • image250 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 300 g Butter, weich
  • 4 Eier Größe L
  • 3 EL Buttermilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • rote Lebensmittelfarbe
  • 1 1/2 TL Apfelessig

Frischkäse-Buttercreme

  • 150 g Butter, weich
  • 250 g Frischkäse
  • 750 g Puderzucker

Für das Blut

  • 1 EL Wasser
  • 1 EL Speisestärke
  • rote und grüne Lebensmittelfarbe, ich nehme immer die Paste von Wilton
  • 1 TL Ahornsirup (Schokoladensirup geht aber auch)

Mehl, Zucker und Kakaopulver in eine Schüssel sieben. Dazu dann die Butter und die Eier geben und alles 1-2 Minuten mixen.

image

In einem kleinen Schälchen dann die Buttermilch mit der Lebensmittelfarbe (hier habe ich ausnahmsweise erst flüssige genommen, aber die Farbe im Teig war mir nicht intensiv genug, sodass ich dann noch rote Farbpaste von Wilton hinzugefügt habe; dafür bitte immer nur mit einem Zahnstocher in die Farbe gehen, da ihr keine Lebensmittelreste darin haben möchtet) und dem Vanilleextrakt vermischen und unter den Teig rühren.

imageimage

Mit einem Teigschaber die Seiten der Schüssel abkratzen, damit am Rand nicht Teig verschwendet wird bzw. alles gleichmäßig untergerührt wird.

Separat vermischt ihr dann das Backpulver mit dem Apfelessig. Nicht wundern, sobald sie zusammentreffen, fängt es an zu sprudeln. Also schnell unter den Teig damit und alles noch einmal gut durchrühren.

image

In kleine Backformen legt ihr komplett Backpapier aus, auch die Ränder. Das erleichtert nachher ungemein das Herauslösen des Kuchens 🙂 Den Teig teilt ihr dann gleichmäßig auf beide Formen auf und lasst den Kuchen bei 170 °C für 45-55 Minuten backen. Macht zwischendurch einfach die Stäbchenprobe: mit einem Schaschlikspieß in die Mitte vom Kuchen pieksen, wenn kein Teig dran klebt, ist er soweit 🙂

imageimage

Nach dem Backen den Kuchen gut auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, bevor ihr in teilt und mit Buttercreme schichtet.

In der Zwischenzeit könnt ihr de Creme vorbereiten.

Dazu erst die Butter mit dem Frischkäse mixen bis die Masse hell und weich erscheint. Kleiner Tipp: wenn ihr vermeiden wollt, dass die Butter flockig wird, achtet darauf, dass der Frischkäse die gleiche Temperatur wie die Butter hat. Falls es schon zu spät ist, die Masse für 10 Sekunden (aber nicht mehr) in die Mikrowelle packen und noch einmal ordentlich durchmischen.

imageimage

In drei „Phasen“ siebt ihr den Puderzucker dazu und rührt ihn kräftig unter. Dazu einfach immer eine Packung von 250 g nehmen. Dann müsst ihr auch nichts abwiegen.

Wenn der Kuchen kühl ist, könnt ihr ihn jeweils in der Mitte teilen, sodass ihr vier Lagen habt und dann pro Lage mit 2-3 EL Creme bestreichen und stapeln. Im ersten Schritt geht es nicht darum, dass es perfekt aussieht. Der ganze Kuchen soll nur erst einmal eine sogenannte Krümelschicht bekommen, die dafür sorgen soll, dass in der Außenschicht der Creme keine Kuchenkrümel sichtbar sind (Wenn doch, ist es auch nicht schlimmt. Bei dem Blut darf es auch unordentlich sein 🙂 )

imageimage

imageimage

Wenn die erste Schicht drauf ist, wandert der Kuchen für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit die Creme etwas fest wird. Wer es eilig hat, kann ihn auch für 15 Minuten in die Truhe packen.

Danach dann die zweite Schicht drauf und je nach Lust und Laune etwas glattstreichen oder mit einem Spachtel vermatschen, sodass ein unordentlicher „Look“ entsteht.

Für das Blut alle Zutaten gut verrühren. Ein ganz bisschen der grünen Farbe (falls ihr flüssige nehmt, 1-2 Tropfen) sorgt für eine realistischere Farbe.

Ich habe dann ein Küchenmesser mitten in den Kuchen gestochen und mich mit dem Blut ausgetobt (ok, ich höre gerade, wie das klingt 😉 ) Da könnt ihr einfach die Farbe überlaufen lassen oder auch mit den Fingern Spitzer machen.

imageimage

Habt viel Spaß und lasst es euch schmecken 🙂 Ich bin schon gespannt, wie mein Besuch nachher den Kuchen findet.

imagePS: Sorry für die Formatierung. Aber das wird hier automatisch verzogen 😉

Ein Gedanke zu “Ich war’s nicht…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s