Im zimtigen Paradies

Herbstzeit ist für mich Zimtschneckenzeit. Ok zugegeben eigentlich das ganze Jahr über, aber momentan habe ich wirklich richtig Lust auf Zimt und Äpfel. Diese Kombi ist einfach unschlagbar lecker und sogar gesund.

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Für mich war es von daher Zeit, ein neues Rezept zu testen und da ich mich (wie so oft) nicht entscheiden konnte und die Augen wieder größer waren als der Magen, gibt es heute zwei Varianten von zimtigen Schnecken für euch. Einmal klassisch und einmal plus Äpfel und Walnüsse. Natürlich könnt ihr die Walnüsse auch weglassen oder gegen Mandeln tauschen, da urteile ich nicht 😉 Egal, wie ihr es macht, sie schmecken unfassbar gut und die Wohnung riecht umwerfend lecker. Gibt es eigentlich ein Raumspray, was so riecht? Ich wäre dafür! Sonst heißt es wohl einfach öfters den Ofen anwerfen!


imageIhr braucht für den Teig:

  • 2 Eier
  • 265 ml warme Milch
  • 115 g Zucker
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 560 g Mehl
  • 80 g weiche Butter
  • Prise Salz

Für die Füllung:

  • 200 g brauner Zucker
  • Zimt nach Belieben, ich mag es immer sehr zimtig mit 1-2 EL
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Apfel
  • 1 Handvoll gehackte Walnüsse

Frischkäseguss (optional)

  • 80 g weiche Butter
  • 175 g Puderzucker
  • 60 g Frischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Prise Salz

Für den Hefeteig löst ihr als erstes die Hefe in der warmen Milch auf. Nutzt dazu eine große Schüssel.

Mischt Zucker, Butter, Salz, Eier und das Mehl in einer anderen Schüssel und vermischt es danach mit der Hefemilch. Falls ihr keinen Knethaken habt, geht auch kräftiges Rühren mit einem Holzkochlöffel, quasi ganz old school.

In einer gefetteten Schüssel darf sich der Teig jetzt abgedeckt an einem warmen Plätzchen für knapp eine Stunde ausruhen bis er sich im Volumen verdoppelt hat.

Wenn der Teig soweit ist, könnt ihr ihn auf einer bemehlten Fläche flach ausrollen und dann mit der Butter für die Füllung bestreichen.

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Am Besten mischt ihr den Zucker und den Zimt schon mal in einer kleinen Schüssel bevor ihr die Mischung auf dem Teig verteilt. Alternativ könnt ihr auch die Butter mit Zimt und Zucker zusammenmischen und direkt alles zusammen auf dem Teig verstreichen. Geschmacklich macht es meiner Meinung nach keinen Unterschied.

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Den Teig habe ich dann in zwei Teile geteilt, damit ich zwei verschiedene Füllungen hatte.

Den einen Teil habe ich dann schon direkt von der längeren Seite aus aufgerollt für die klassischen Zimtschnecken.  Auf die andere Hälfte habe ich dann noch einen kleingeschnittenen Apfel und eine Handvoll klein gehackte Walnüsse verteilt und dann aufgerollt.

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Das „Schneiden“ klappt am Besten indem ihr einen Bindfaden unter den Teig legt und die beiden Enden über dem Teig verkreuzt und so den Teig in Scheiben bringt. So quetscht ihr die Rolle nicht. Ich hoffe, dass ich das verständlich erklärt hab 🙂 Auf dem Bild musste ich den Faden mit einer Hand festhalten um ein Foto für euch zu machen.

Für das Backen habe ich dieses Mal gefettete Brotformen genommen, damit die Schneckchen schön hochgehen. Ihr könnt aber auch ein ganz normales Backblech nehmen und sie mit ein bisschen Abstand nebeneinander legen. Lasst sie noch einmal eine knappe halbe Stunde vor dem Backen gehen. Dann wandern sie bei 175 °C für knapp 20 Minuten in den Ofen. Schaut ruhig schon mal nach 16-17 Minuten nach ihnen. Bei mir hatten sie nach 20 Minuten schon einen braunen Touch, was ich aber eigentlich gern mag.

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Lecker lecker mit Zimt, Apfel und Walnüssen

Wer es richtig süß liebt verteilt noch den Frischkäseguss auf den fertigen Schneckchen. (Wem es zu süß wird, den Guss aber trotzdem möchte, kann einfach den Zucker im Hefeteig um die Hälfte reduzieren.) Dafür einfach alle Zutaten für ein paar Minuten mit einem elektrischen Rührgerät mischen und auf den Schnecken verteilen. Glaubt mir, es schmeckt SOOO gut! Besonders, wenn sie noch ein bisschen warm sind, einfach himmlisch!

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Et voilà, ihr habt leckerste zimtige Schnecken 🙂 Guten Appetit!

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9 Gedanken zu “Im zimtigen Paradies

      1. Das ist die südamerikanischen variation viel süßer und creamiger …aber auch eine Geschmackssache… Manjal ist eigentlich nichts anderes als eine gekochte kondestmilch 🙂

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