Vielen Dank für die leckeren Blumen

Heute hab ich etwas Kleines für euch mitgebracht, dass von der Idee zwar gar nicht neu, aber dafür umso leckerer ist und dazu noch wirklich zauberhaft aussieht: Muffinblüten aus Blätterteig.

Dadurch, dass man mit fertigem Blätterteig arbeitet, spart ihr sehr viel Zeit und könnt noch last minute etwas für die Kaffeetafel zaubern, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt (oder spontan vor der Tür steht 😉 ) Deswegen mein Rat an dieser Stelle: Einfach immer ne Packung zuhause haben; weg kommt er ja immer.


Ihr braucht für 6 Blumen:

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  • 1 Packung Blätterteig (Kühltheke)
  • 1/2 Nektarine
  • 1/2 Birne
  • Aprikosenmarmelade
  • gehobelte Mandeln
  • Puderzucker
  • Muffinblech

Den ausgerollten Teig legt ihr mit der längeren Seite vor euch (also waagerecht) und schneidet entweder mit einem Teigschneider oder einem Messer 5mal, sodass ihr insgesamt 6 lange Teiglagen habt.

Das Obst schneidet ihr in gaaaaaanz dünne Scheiben (sonst kann man es später nur schwer rollen).

Dann nehmt ihr euch einen Teigstreifen und legt den Rest beiseite, damit ihr mehr Platz habt. Auf dem ganzen Teigstreifen verteilt ihr etwas Marmelade; vielleicht hat eure Mama ja auch noch selbstgemachte 🙂 Auf die obere Häfte kommen nebeneinander ein paar von den Obstscheiben. Ich habe bei einigen Blumen nur Nektarine oder nur Birne genommen, bei anderen beides abwechselnd. Dabei darauf achten, dass die Obstscheiben nur leicht über den Rand gehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Scheiben sonst beim Aufrollen alle wieder rausfallen.

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Den unteren Teil des Teigs hochklappen, sodass das Obst eingepackt ist und ein paar Mandel darüber streuen. Ihr könnt die Mandeln aber auch schon auf die Marmelade geben, so wie ihr mögt.

Jetzt kommt die kleine Herausforderung: das Aufrollen. Am Besten legt ihr den Teigstreifen hochkant vor euch und rollt vorsichtig hoch. Bei mir hat es auch nicht auf Anhieb geklappt und die erste Blume war… naja, wie sag ich das nett… bisschen hässlich und krumm. Aber nach und nach ging es immer besser. Also nicht entmutigen lassen, falls es nicht auf Anhieb gut klappt. Aber es ist schon etwas einfacher, wenn die Obstscheiben dünn geschnitten sind. Wenn die Scheiben dicker sind, sieht es dann so aus:

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Nach Geschmack könnt ihr jetzt auch noch ein paar mehr Mandeln auf eure kleine Rose geben und sie dann in Papiermuffinformen in die Mulden im Blech geben. Das Ganze mit den restlichen Teigstreifen wiederholen.

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Die Muffins kommen dann bei 200 ° Grad Umluft für knapp 15 Minuten in den Ofen bzw. bis der Teig etwas Farbe angenommen hat. Aber Achtung: Das Obst verbrennt schnell an den Kanten.

Nachdem die Rosen abgekühlt sind werden sie dann ordentlich mit Puderzucker bestreut und flott verputzt 🙂

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Ich wünsche euch viel Spaß und guten Appetit!

PS: Bald probiere ich die Muffins mal mit Apfel und Zimt oder Marzipan. Ist für den Herbst bestimmt lecker oder was meint ihr?

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